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Abwasseranschluss SKA Mergelstetten-Gerstetten-Herbrechtingen | ||
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Projektbeschreibung: Neuverlegung von ca. 50 km PE 100 RCprotect Abwasserdruckrohren mit heller Inspektionsschicht aus PE 100 RC. Herausforderung: Neuentwicklung eines PE 100 RC Rohres mit 3-schichtigen RC-Aufbau Lösung: Investition in neue Maschinentechnik Verlegung: Offene Grabenbauweise, Aushubmaterial wurde wieder verfüllt | |
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Rohre: PE 100 RCprotect Rohre für Abwasser, im 3-schichtigen RC-Aufbau D 140 X 12,7 mm D 225 X 20,5 mm D 280 X 25,4 mm D 315 X 28,6 mm Projektbeteiligte: Auftraggeber: Gemeinde Gerstetten Auftragnehmer: Leonhard Weiss GmbH & Co.KG, Günzburg Planungsbüro: Walter + Partner GbR, beratende Ingebieure VBI, Adelsheim Rohrlieferant: Gerodur MPM Kunststoffverarbeitung GmbH & Co.KG, Neustadt Lieferumfang: Gerodur RCprotect Abwasserrohr aus PE100 RC (Resistance to Crack), 3-Schichtrohr SDR11, schwarz mit integrierter brauner Außen- und heller Innenschicht ca. 20700 lfm. DA 315 x 28,6mm, Stangen à 20 lfm. ca. 12900 lfm. DA 280 x 25,4mm, Stangen à 20 lfm. ca. 8200 lfm. DA 225 x 20,5mm, Stangen à 20 lfm. ca. 1000 lfm. DA 140 x 12,7mm, Stangen à 20 lfm. Bei dem Projekt „BV Abwasseranschluß SKW Mergelstetten Los 1 und Los 2 handelte es sich um eine EU weit ausgeschriebenes Projekt, welches vom Land Baden-Württemberg zu ca. 50% bezuschusst wurde. Die Ausführung einer zentralen Abwasserentsorgung über Abwasserdruckleitungen stand als favorisierte Alternative zur Sanierung von 5 Kläranlagen klar im Vordergrund. Das Besondere bei diesem Projekt war, dass es sich – bezogen auf die Länge der Strecke – um die derzeit größte Maßnahme dieser Art in Deutschland handelte. Am 18. Mai 2010 hatte der Gemeinderat der Gemeinde Gerstetten den Startschuss für die Abwasserleitung nach Mergelstetten gegeben. Mit der Vergabe der Leitungsbauarbeiten für die Abwasserleitung von Gerstetten über Heldenfingen, Heuchlingen und Dettingen zur Sammelkläranlage nach Mergelstetten und einem Kapitaleinsatz von 6,16 Millionen Euro an die Firma Leonhard Weiss aus Günzburg wurde der Diskussion über den verwendeten Werkstoff für die Abwasserleitung ein Ende gesetzt. Eine entscheidende Frage bei der Vergabe der Tiefbauarbeiten war letztlich, ob Leitungen aus Gusseisen oder Polyethylen verlegt werden sollten. Herr Edgar Kraft, planender Ingenieur vom ausschreibenden Ingenieurbüro, Walter + Partner GbR, beratende Ingenieure VBI, Adelsheim, empfahl die Variante mit Polyethylenrohren, für die zwar etwas höhere Investitionskosten erforderlich seien, die aber aufgrund eines geringeren Reibungswiderstandes weniger Förderdruck benötigen, und damit bei den Energiekosten im Betrieb der Leitung deutlich günstiger seien. Die Vorgabe des Planers stellte für die Hersteller von Polyethylenrohren eine enorme Herausforderung dar. Ein PE 100 RC – Rohr mit 3-schichtigem Aufbau gab es bis dato nicht. Gerodur stellte sich als Rohrhersteller dieser Herausforderung, und hatte innerhalb kürzester Zeit ein Rohr entwickelt, welches den Anforderungen der Ausschreibung vollends entsprach. Es folgten Bemusterung und Zulassungsverfahren im „Rekordtempo“. Das Rohr war nach PAS 1075 ausgeschrieben. Eine Zulassung nach DIN Certco wurde anstandslos erwirkt. Außerdem wurde mit dem Planer eine Vereinbarung getroffen, die eine stichprobenartige Qualitätskontrolle während der gesamten Bauphase nach Dr. Hessel (Zeitstandszugversuch im ACT-Verfahren) an gelieferten Rohrstücken zur Sicherstellung der Eigenschaften für die sandbettfreie Verlegung nach PAS 1075 gewährleistete. Die Prüfungen nach Dr. Hessel ergaben dass unser PE 100 RCprotect Rohr die Mindestanforderungen um ein mehrfaches übertraf. Für die Abwicklung wurde gemeinsam mit der Bauleitung der Firma Leonard Weiss ein Produktions- und Lieferplan erstellt. Es konnte sichergestellt werden, dass das Projekt trotz eines vergabebedingten, verspäteten Baubeginns zur vollen Zufriedenheit von der Firma Leonhard Weiss beliefert wurde. (Bericht: Jürgen Ivens) |
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